Mittwoch, 28. Oktober 2020
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  • Ereignisreiches Wochenende für die FF Altdorf

6 Einsätze galt es für die FF Altdorf in knapp 24 Stunden abzuarbeiten

Gleich zu 6 Einsätzen wurden wir dieses Wochenende alarmiert. Allein 4 davon wurden am Samstag abgearbeitet. Zuerst galt es am frühen Samstagnachmittag ein Gebäude zu sichern, bzw. es zu verschalen. Hier wurde eine beschädigte Glastür vor dem eindringen in das Gebäude gesichert. 3 Stunden später wurden wir zu einem PKW Brand nach Hagenhausen alarmiert. Bei unserem Eintreffen hatten die Besitzer schon mit einem Pulverlöscher versucht die Flammen zu löschen. Wir unterstützen die vorrausgegangen Löscharbeiten und kühlten anschließend das Fahrzeug. Nach der Kontrolle mittels Wärmebildkamera fuhren wir wieder zu unserem Gerätehaus und stellten die Einsatzbereitschaft her. Nach ca. einer Stunde abermals „Einsatz für die Feuerwehr Altdorf“. Nun ging es in die Altstadt von Altdorf. Dort wurde uns eine Rauchentwicklung im Gebäude gemeldet. Bei unserem Eintreffen konnten wir einen ausgelösten Heimrauchmelder wahrnehmen, aber glücklicherweise keine Rauchentwicklung von außen. Da keiner die Wohnungstür öffnete, wurde entschieden, die Tür zu öffnen. Beim Kontrollieren der Wohnung, fanden wir einen Rauchmelder, der ohne ersichtlichen Grund ausgelöst hatte. Die Wohnung wurde der Polizei übergeben und wir fuhren wieder zurück zu unserem Stützpunkt.


Nur 2 Stunden hatten die Kameraden der Feuerwehr Altdorf um sich zu erholen. Dieses Mal lautete die Einsatzmeldung „Verkehrsunfall mit PKW auf BAB, Person eingeklemmt“. Jeder Feuerwehrler weiß, dass dieses Stichwort einiges von uns abverlangt. Sowohl Physisch als auch Psychisch. Bei unserem Eintreffen an der Einsatzstelle war noch eine Person im Verunfallten Fahrzeug, das zuvor von der Fahrbahn abgekommen und sich überschlagen hatte. Da das Unfallfahrzeug auf dem Dach an einem Abhang lag, wurde dieses als erstes gegen weiteres Abrutschen gesichert. Anschließend wurde der eingeklemmte Beifahrer mittels Hydraulischen Rettungsgerät befreit, den Abhang hoch transportiert und dem Rettungsdienst übergeben. Nachdem die Autobahn einspurig freigegeben wurde, unterstützen wir noch das Abschleppunternehmen bei der Bergung des Fahrzeugwracks. Nach ca. 3 Stunden konnten wir wieder einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.
Nach ca. 12 Stunden ging erneut der Funkmeldeempfänger. Ein unbekannter Verursacher verlor zwischen Rasch und Altdorf eine größere Menge Betriebsmittel. Diese wurden durch uns mittels Ölbinder abgebunden. Noch während wir mit Besen und Schaufel die Straße reinigten, wurden wir durch die Leitstelle Nürnberg zu einer weiteren Ölspur im Stadtgebiet per Funk alarmiert. Diese war, im Gegensatz zu der vorherigen nicht von so großem Ausmaß. Nach ca. 2 ½ Stunden waren auch diese Einsätze abgearbeitet.

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